Fokussieren aufs Wesentliche – weil es darauf ankommt!

Beim Triathlon wird zuerst geschwommen, dann geht es mit dem Rad weiter, am Ende wird gelaufen. Die Disziplin bei der man am meisten Zeit gewinnen – oder verlieren – kann, ist das Radfahren. Meinen ersten Triathlon bin ich mit meinem normalen Mountainbike angetreten. Um Gewicht zu sparen hatte ich kurz vorher noch den Gepäckträger abgeschraubt.  Beim Triathlon stellte ich dann fest, dass ich einer der wenigen war, die nicht wenigstens mit einem Rennrad, wenn nicht sogar mit einem richtigen Triathlonrad unterwegs waren.

Für meinen Triathlon in Hamburg am 21. Juli habe ich deshalb überlegt, ob ich in ein neues  Rennrad investieren soll. Auf der einen Seite kostet das Geld – ein gutes neues Rad kostet schon gerne mal 1000 Euro,  auf der anderen Seite kann ich mit einem Rennrad wahrscheinlich den größten Zeitgewinn beim Triathlon einfahren. Mein Ziel ist es, beim Sprinttriathlon in Hamburg am 21. Juli so schnell wie möglich zu sein – für mich und für die Projekte in Afrika, die ich damit unterstützen möchte. Und deshalb habe ich mir jetzt tatsächlich ein Rennrad zugelegt. Ein echt gutes Rad, aber noch unter 1000 Euro – nach einigen Reduktionen. Als ich in dem Radladen sagte, wofür ich ein Rennrad brauche und was ich mit dem Triathlon unterstützen möchte, hat mir der Besitzer sogar noch 100 Euro nachgelassen!

Der Vorteil liegt auf der Hand: statt 16.5 kg über 22 km in Hamburg bewegen zu müssen bei unnötig großem Roll- und Luftwiderstand, lerne ich jetzt mit 9.5 kg auf schmalen Reifen über die Straße zu gleiten:)

Mein Fokus: So schnell wie möglich zum Ziel kommen und dabei möchte ich allen überflüssigen Ballast, der sich so schnell ansammelt, abwerfen. Beim Radrennen wie im Alltagsleben. Auch da geht es gerade für Leiter immer wieder darum, Prioritäten zu setzen und zu leben – auch wenn das natürlich bedeuten kann einmal lieb gewonnenes aufzugeben (was sich dann nicht mehr ganz auf das überflüssige Gewicht beim Fahrrad übertragen lässt;-))

Wichtig dabei – wie beim Radfahren – ist das regelmäßige Fokussieren aufs Wesentliche.

PS: Diesen Artikel habe ich in meinem Blog leiten-heute.de auch schon veröffentlicht.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.