Schiss vor Entengrütze im Hals …

… und andere Mut machende Erfahrungen mit dem Freiwasserschwimmen – gesammelt aus verschiedenen Triathlon-Blogs:

  • Bei Offenwasser sind viele, grade langsame Schwimmer, oft alleine mit der Richtungswahl überfordert und schwimmen reichlich Meter zuviel.
  • Den guten Schwimmern macht das „brodelnde“ Wasser vorne nämlich recht wenig aus – bei Leuten, die sowieso Luftprobleme beim Schwimmen haben, quadriert sich das Problem durch das unruhige Wasser.
  • Freiwasser ist noch ein anderes Problem ich kann mich im See nicht überwinden komplett durch Mund und Nase auszuatmen. Ich hab wohl Schiss vor Entengrütze im Hals ;-))) Daher gibt es dann Atemnot….
  • ganz oft psychisch bedingt. gerade während einer triathlonstartphase kommt oft etwas panik auf im gedränge, das dann einhergeht mit atemnot……
  • Die damit einhergehende Luftknappheit und die Enge im Neo sind dann keine schöne Erfahrung.
  • Hatte ich am letzten Samstag auch – nach 1,3 km lockeren Kraulens plötzlich Rhythmus/Richtung verloren – in Hektik gekommen – Enge im Brustbereich – Schnappatmung – nix ging mehr. Immer wieder auf den Rücken gelegt, gepumpt wie ein asthmatischer Maikäfer – wieder rum, nächster Kraulversuch – keine Chance. Nach einer Ewigkeit (geschätzte 5 Minuten) konnte ich mich halbwegs mit Brustschwimmen fortbewegen, aber die Kurzatmigkeit hat mir den ganzen restlichen WK „versaut“ – kein Druck auf dem Rad, beim Laufen wäre mir ein Sauerstoffzelt gerade recht gekommen.
  • Trotzdem schaffe ich es ohne Angst und Panik, indem ich mir folgendes Szenario abspule: „Das Schiff ist gesunken, Du bist im Wasser und lebst, das Ufer ist weit, aber sichtbar. Und jetzt entscheide!“
  • Vielleicht hilft manchmal auch, in Gedanken Filmzitate durchzugehen: „Fische sind Freunde…“

Da wächst die Vorfreude auf meine „Lieblingsdisziplin“:-)

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