Hannas Triathlon4Afrika: Ziel erreicht – nur wie?

Normalerweise kann ein Wettkampf meine Nervenbahnen nicht ohne Weiteres berühren. Ein erster Triathlon jedoch, gespickt mit Disziplinen (schwimmen? „Kopfschüttel“, laufen? „naja schaumer mal..“), die eindeutig nicht zu meinen Stärken zählen, machten mir schlaflose Nächte.

Die Stunde kam, irgendwann… die Menge an Zeug irgendwie nach bestem Wissen und Gewissen angebracht, am Startblock stehend, auf die braungefärbte Alster starrend – ES GIBT KEIN ZURÜCK MEHR!

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(Foto: Privat)

LOS – für mich gab es selbst für die kurzen 500m nur eine Möglichkeit: Überlebenstechnik im Kaulquappenstyle, da ich nichts weiter vernünftig beherrsche. Nur zu schön, dass sich davon noch eine Menge weiterer Kandidaten mit mir belächeln ließen.

12min um – Endlich Boden unter den Füßen! Jetzt soll es heißen: Nur noch genießen! In einer kilometerlangen Wechselzone lässt sich das Selbstwertgefühl schon mal dadurch aufbessern, eine Menge beim durchrennen zu überholen. Schuhe, Handschuhe, Helm an – immerhin 4,5min verloren.

Wie war das mit nur noch „genießen“? Selbst auf dem Rad war das mit der Menge Alsterwasser in meinem Körper kaum möglich. Durch zwei starke MitkämpferIn kamen meine Lebensgeister langsam wieder in mich zurück und sorgten für 22km spaßiges Rennen über die Reeperbahn „morgens um halb elf lallalalaa“ 🙂

35min – zurück in die Wechselzone gerannt – und verlaufen! Wem passiert denn so was??? Knappe 5min verloren und weiter geht’s zu 30° sonnigen Läuferaussichten. Meine Wadenmuskulatur dabei zunehmend unmotivierter, verkrampfter, entsprechend frequentierter wurden meine Stoßgebete, mich hier irgendwie durchzubringen. 1km noch durch eine gigantische Standkulisse – WOW!

ZIEL erreicht – nur wie? Begeistert war ich zunächst nicht vor Schmerzen, Muskelkater, gefühlter Wettkampfewigkeit. Ob mich diese Sportkombination je ein weiteres Mal begeistern kann??

Die Regeneration, ein Blick auf die Ergebnislisten (1:22:38h) sagen jedoch: NA KLAR!

Und diesmal mit Training 🙂

Hanna Schmid

Hanna Schmid

(Foto:privat)

Danke an meinen großen Gott, der alles möglich macht! Der Kraft, Ausdauer, super Mitstreiter, genialste Bedingungen und einen großzügigen Unterstützerkreis für Afrika schafft! Bin beeindruckt und reich beschenkt!

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