Gesucht – gefunden!

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© privat

Letzte Woche habe ich Lukas nach längerer Zeit mal wiedergetroffen. Seine Erfahrungen auf dem Weg nach Hamburg zu seinem erstenTriathlon4Afrika haben mich bewegt.

Lukas ist 24 Jahre alt und studiert Jura in Halle. Er wohnt gemeinsam mit zwei anderen jungen Männern in einer 3er WG. Gemeinsam haben sie ein wöchentliches Essens-Budget von 30 Euro.

Lukas ist begeistert von der Idee des Triathlon4Afrika. Das wird Lukas’ erster Triathlon überhaupt. Er macht das ein wenig für sich selbst als sportliche Herausforderung und ganz viel für Afrika und weil er die Idee klasse findet.

Das Schwimmen wird eine besonders große Herausforderung für Lukas. Alles unter 15 min für die 500 m Alsterschwimmen ist für ihn ok.

Finanziell gesehen ist das Schwimmen erst mal kein Problem.Eine Badehose fürs Training besitzt er schließlich schon lange. Anders sieht es beim Rennrad und bei der sehr sinnvollen Tri-Suit aus. Er besitzt weder das eine noch das andere. Im Internet hat er schon nach geeigneten Tri-Suits gesucht, aber nichts unter 100 Euro gefunden. Da hat dann doch die unbedingt notwendige Investition für das Startgeld von knapp 100 Euro erst einmal Priorität. Ein Rennrad geht finanziell gar nicht.

Natürlich geht es in Hamburg auch ohne Rennrad und ohneTri-Suit, aber mit ist schon schöner – und schneller 🙂

Inzwischen hat Lukas eine super Rennrad – sogar mitTriathlon-Aufsatz – zur Verfügung, mit dem er seinen MTB-Kumpels auf der Straße locker wegzieht. Und eine passende Tri-Suit hat er jetzt auch. Und beides hat ihn nichts gekostet!

Das Rennrad hat ihm ein Kollege angeboten, der von Lukas’ Einsatz in Hamburg erfahren hat und der zu der Zeit des Triathlons für ein paarWochen im Ausland sein wird. Er hat Lukas kurzerhand angeboten, mit seinem Rennrad in Hamburg für Afrika zu starten.

Ein anderer Freund – ein ehemaliger Mitbewohner -, der von Lukas’ Aktion in Hamburg erfuhr, hatte mal eine Tri-Suit geschenkt bekommen, die er nur ab und zu einsetzt.  Diese Tri-Suit leiht er Lukas natürlich gerne für seinen großen Hamburg-Einsatz. Und die passt auch noch!

Das sind wertvolle Erfahrungen mit Menschen und mit Gott, die bleiben – ganz egal wie langsam oder schnell Lukas dann in Hamburg ins Ziel kommt!

Weiter so, Lukas! Wir sehen uns dann spätestens in Hamburg in der Alster! Freu mich auf das gemeinsame Starten mit dir!

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