Meine Renntipps

Noch bewachen hier zwei Schwäne den Schwimmausstieg beim weltgrößten Triathlon in Hamburg, der morgen startet. Spätestens morgen früh um 7.07, wenn hier die besten Schwimmer aus meiner 150-köpfigen Startgruppe Richtung Ausstieg kraulen, ist es mit der Ruhe der Schwäne vorbei.

 

Meine Renntipps für die 30+ Triahtleten4Hope, die morgen und am Sonntag alles geben für Menschen in Afrika, Manila und Vietnam:

Moin Team Triathlon4Hope!

In wenigen Stunden ist es soweit. Am Samstagmorgen steigen die ersten von uns in die Alster um beim Startschuss um 7.00 Uhr los zu sprinten. Die Vorfreude steigt und mindestens genauso die Anspannung. Für etliche von uns ist es die erste Triathlonerfahrung – und dann gleich beim größten Triathlon (bezogen auf die Teilnehmerzahl) der Welt! Das ist echt mutig! Meinen besonderen Respekt dafür!

Dass ihr es bis zum Start geschafft habt ist schon eine klasse Leistung. Die Zeiten der Vorbereitung, der Planung, des Trainings, der Sponsorengewinnung, der Aufregung, …, das liegt jetzt hinter euch – abgesehen von der immer noch weiter steigenden Aufregung.

Jetzt geht es nur noch darum, den Triathlon zu genießen und erfolgreich zu durchkämpfen. Meine persönlichen Renntipps dazu – gerne kannst du deine eigenen Tipps ergänzen:

  1. Gebt alles – aber nicht alles am Anfang. Ein Standardfehler – auch bei mir – ist es, zu viel Kraft und Energie in die ersten Meter im Wasser zu stecken. Gerade im Wasser kostet es extrem viel Kraft, wenn du dich verschluckst, oder irritiert wirst durch den unvermeidbaren Körperkontakt mit anderen Schwimmern. Das ist normal, und das lässt sich in keinem Schwimmbadtraining üben, aber es kostet körperliche und mentale Kraft. Tipp: etwas weiter links außen starten, wo der Weg um die Boje zwar länger, aber auch entspannter und ruhiger ist. Und falls du aus dem Rhythmus kommst, dann macht das gar nichts, sondern dann ruhig Brustschwimmen, kräftig durchatmen, einmal den Fans zuwinken und weiterschwimmen. Hauptsache ist, das Schwimmen zu überleben. Beim Schwimmen kann man nicht viel Zeit gewinnen, aber viel Kraft verlieren.
  2. Konzentriere dich – aber immer nur auf den nächsten Schritt. Das ist gerade in der Wechselzone wichtig. Lass dir nicht zu viel Zeit, aber genügend Zeit um an die wichtigen Punkte zu denken. Und besonders für unsere Damen der Tipp: Das Schminken für die Fotos beim Zieleinlauf erst beim 2. Wechsel  vom Rad zum Laufen – einplanen, dann hält es sich besser 😉
  3. Kämpfe deinen Kampf – aber bleibe dabei stets gelassen. Es tut supergut am Ende sagen zu können, ich habe alles gegeben, was für mich möglich war. Das ist super! Dass das Kämpfen unterwegs auch mal wehtut und äußerst schweißtreibend ist, ist normal – bei jedem von uns. Nimm dir bei allem Kämpfen die Zeit allen Mittriathleten gegenüber absolut fair und freundlich gegenüber zu sein, andere Triathleten4Hope beim Überholen zu ermutigen, und zwischendurch auch mal die Fans und die Stadt zu genießen. Ein Vers zur Ermutigung für unterwegs, wenn es mal so richtig hart wird: Jünglinge werden müde und matt, und Männer straucheln und fallen; aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden. (Jes 40, 30 + 31)
  4. Freu dich und lass dich feiern – und das nicht zu wenig. Solch einen Triathlon im echten Wettbewerb zu schaffen ist eine super super Leistung, die nur sehr wenige in deiner Altersklasse schaffen. Das zu schaffen ist aller Freude wert – selbst wenn du mit deiner Zielzeit nicht 100pro zufrieden bist. Freue dich über das ins Ziel kommen. Das kannst du dir und anderen zeigen, indem du beim Zieleinlauf noch einmal alles gibst – inkl. einem Lächeln auf den Lippen, weil du weißt, dass du mit dem Zieleinlauf viele wertvolle Spendengelder für wertvolle Menschen erkämpft hast und weil beim Zieleinlauf die meisten Fotos von dir gemacht werden 🙂
  5. Sei dankbar! Sei in allem und vor allem dankbar – auch unterwegs auf der Strecke -, dass Gott dir die Kraft, den Geist und den Körper geschenkt hat um solch einen Triathlon anzugehen und zu beenden. Dass du damit gleichzeitig Menschen in Afrika, Manila und Vietnam etwas sehr Gutes tun kannst, das ist ein echtes Privileg, ein wunderbares und einmaliges Geschenk. Genieß es und sei Gott dankbar dafür!

Ich freu mich auf den Start mit euch in der Alster – auch wenn 7 Uhr wirklich sehr früh ist, aber unsere olympischen Triathleten4Hope müssen am Sonntag schon um 6.30 Uhr ins Wasser. Da freue ich mich schon fast über 7 Uhr 😉

Es ist mir ein Vergnügen diesen Triathlon4Hope mit euch gemeinsam zu durchkämpfen, CU in the Alster!

PS: Auch jetzt noch freut sich jede/r aus dem Team Triathlon4Hope über eine Spendenzusage. Na, wie wär’s?

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