Thorsten: fighten – finishen – feiern!

fighten (kämpfen) – finishen (im Ziel ankommen) – feiern: das kennzeichnet meinen Triathlon4Hope 2017 in Hamburg.

 

Vielen Dank an Simon Diercks von der Allianz-Mission für die Fotos!

Samstag, 15. Juli 2017, 7.oo Uhr am Jungfernstieg an der Hamburger Binnenalster. NDR2 berichtet live. Der Countdown 5 – 4 – 3 – 2 – 1 – Go! 150 Triathleten stürzen sich als 1. Startgruppe des weltgrößten Triathlons 2017 in die braune 18.5 °C kalte Alster. Mehrere Rettungskajaks der DLRG sichern die Strecke zu beiden Seiten ab. Die Schwimmer geben alles um als erste die gelbleuchtende Boje in ca. 200 m Entfernung zu erreichen, die umrundet werden muss. Ich halte mich am linken äußeren Rand – ungefähr in der Mitte des Feldes. Es wird immer anstrengender. Die Arme werden schwerer, das Atmen fällt schwerer. Ok, also Brusten statt Kraulen. Ein paar Schwimmzüge später: Stell dich nicht so an, also kraulen statt brusten. Oh, löst sich da das Zeitnehmerband von linken Fuß und verschwindet in der Alster. Das hieße, keine Wertung plus 46 € extra Kosten für den Chip. Nein, noch alles dran. Also weiter. Die Arme werden schwerer, das Atmen fällt schwerer. Ok, also Brusten statt Kraulen. Ein paar Schwimmzüge später: Stell dich nicht so an, also doch wieder kraulen statt brusten. Ist das Band wirklich noch fest? Lieber noch mal prüfen. Ok. Die Arme werden schwerer, das Atmen fällt schwerer. Ok, also Brusten statt Kraulen. Wieder ein paar Schwimmzüge später: Stell dich nicht so an, also kraulen statt brusten. Jetzt unter der engen und dunklen Alsterbrücke durchschwimmen. Lieber brusten. Jetzt nur nicht das Zeitnehmerband verlieren. Besser kraulen statt brusten, da das Band dann nicht so leicht abgehen kann. Weiter geht es. Die Brücke ist geschafft. Jetzt nur noch Kraulen, denn hier werden die meisten Fotos gemacht. Da macht Kraulen deutlich mehr her. Geht nicht mehr. DOCH! Zieh durch Mann und stell dich nicht so an. Ok. Noch 20m. Noch 10m. noch 2m. Yes! Geschafft. Jetzt nicht schwächeln, sondern die ca. 500m zur Wechselzone durchlaufen, dabei Neo schon mal runterziehen und Schwimmbrille und Badekappe vom Kopf in die Hand wechseln. Genieß das Durchatmen und die Entlastung der Arme und konzentriere dich auf die neue Belastung der Beine…..Wechselzone …. Radeln ….. Wechselzone…. Laufen… der letzte 1km. Du hast es fast geschafft. Bist kaputt, aber noch nicht fertig. Du hast dir vorgenommen alles aus dir rauszuholen, gerade auf den letzten Metern. Denk an die zwei Männer, die dich vorhin überholt haben und die immer noch in Sichtweite sind. Die kriegst du noch. Da sind sie. Jetzt noch um diese Häuserecke und dann links um die Kurve und dann kommen die letzten 200 m zum Gasgeben. Geben die zwei etwa auch Gas? Nein, das sieht konstant aus. Hau rein, Thorsten. Da geht noch was. Jetzt heißt es beißen bis zum Ziel. Gleich hast du sie. Oder? Mensch gib alles, das schaffst du noch. Gooooooooo! … YES! Finished! Und auf den letzten 10m die zwei Mitstreiter noch überholt. Saucool! Und jetzt? FEIERN!!!! Gemeinsam mit dem Triathlon4Hope-Team! GOTT SEI DANK.

PS: Mit meiner Endzeit von 1:26:21 belege ich in meiner Altersklasse den 32. Platz von 158 Männern. Passt 🙂

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